5
Feb
2006

Leben im Luxus

Ich war in der Tat die letzte Woche jeden Tag essen. Hamburg bietet genug für mindestens 3 Jahre im Restaurantstreß.
Es ist nicht zu fassen aber ich habe davon kein einziges Kilo zugenommen.

Heute morgen hatte ich ein ganz besonderes Erlebnis.
Heute ist Sonntag und sonntags nach einem Samstag auf dem Kiez koche ich nicht.Das heisst am liebsten würde ich mich den ganzen Tag im Bett oder auf der Couch rumtreiben aber das war mir heute nicht vergönnt. Trotz Erkältung, bleiernder Müdigkeit und ein wenig Katerstimmung traf ich mich mit meiner Freundin zum brunchen. Da wir das ganz spontan gestern nach oder heute morgen um 4 Uhr beschlossen hatten, blieb keine Zeit für eine Reservierung. Um 11 wollten wir uns treffen. Ok, aufgrund der Müdigkeit verschoben wir beide gleichzeitig dann auf 12 und als wir in dem Laden ankamen war kein Tisch mehr frei!
Macht ja nichts. Hamburg hat ja genug zu bieten!

6 ich wiederhole SECHS bekannte Lokalitäten und 2 Stunden später kamen wir einstimmig zu der Erkenntnis ohne ein Tisch zu reservieren gehen wir Sonntags nicht mehr aus dem Haus.Es war kein Platz für uns mehr da. DAs hab ich noch nie erlebt. Und da soll einer mal sagen: Die in Hamburg, die leben im Luxus. Soviele Restaurants und so. Da findet man immer was.

Also wer eine Geschäftsidee braucht: Ich stehe zur Verfügung und der erste Gast wäre sicher!

19
Jan
2006

Warum denn ein Tagebuch?

Als mich meine Tante zu meinem 10. Geburtstag fragte, was ich mir wünsche, bat ich Sie um ein Tagebuch.
Sie reagierte völlig fassungslos und meinte: " Ein Tagebuch? Was hast du denn für Sorgen, Kind?Du kannst es mir ruhig sagen..."
Ich war auch fassungslos. Ich war ein Kind. Klar hat man als Kind Sorgen, z.B. die anderen Mädels, die einen Hänseln, nicht die neueste Barbiepuppe zu haben, die beste Freundin trifft sich mit einer anderen, all solche Dinge. Aber ich war doch nicht gestört oder voller Sorgen nur weil ich ein Tagebuch haben wollte.
Nicht jeder, der zum Psychologen geht ist verrückt im klassischen Sinne.
Ich brauchte niemanden zum reden. Ich brauche etwas, dem ich alles anvertrauen konnte. Zum einen um mich erleichtern zu können und zum anderen um später mich noch an diese Dinge und meine Gedanken erinnern zu können. Ich hatte schon immer ein schlechtes Gedächtniss.
Sie schenkte mir trotzdem ein Tagebuch. Ich schrieb eine zeitlang jeden Abend hinein und nach einer Weile hatte ich einen zusätzlichen Freund. Tagebücher sind klasse. Heute lese ich gern die Dramen, sie sich damals abspielten.
Mein 10.Geburtstag ist nun 14 Jahre her. Ich habe inzwischen sicherlich andere Sorgen und hätte mir manches Mal gewünscht, ich hätte jemanden zu reden oder eben einen Psychologen.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Warum ein Weblog?
Introvertiertheit war noch nie mein Problem. Ich höre mich gern reden. Ich rede auch gern und lesen kann ich auch gut.
Die letzte Seite meines Tagebuchs ist gefüllt und ich suche nach Alternativen.
Ich habe eine schriftstellerische Ader sagen meine Freunde mir. Ich weiß nicht, ob das stimmt und ich denke auch nicht, dass man Schriftstellerei mit dem Führen eines Weblogs vergleichen kann aber ich neige dazu meine Gedanken nicht auf den Punkt bringen zu können. Aufschreiben hilft da. Aufschreiben hilft die Gedanken zu ordnen und Freiraum in den Kopf zu bringen. Freiraum für wichtigere Dinge.

In diesem Sinne hoffe ich in der nächsten Zeite euch ein wenig mit meiner Persönlichkeit bekannt machen zu können. Wer weiß, vielleicht fragt ihr euch eines Tages in der Bahn: Könnte das "Heaven" sein?

Alles Liebe
Heaven
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Life in Heaven

Es ist wie es ist, wenn es ist wie es ist

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